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Die erste Hälfte der Olympischen Winterspiele 2026 ist abgeschlossen – was war das für eine spannende Woche für das deutsche Team. Wir haben die Highlights rausgesucht und geben einen Ausblick auf die kommenden Tage.
Die Highlights der vergangenen Woche
Samstag, 7. Februar: Eishockey Frauen Deutschland – Japan
Am Samstagmorgen, einen Tag nach der spektakulären Eröffnungsfeier, konnten die deutschen Frauen im Eishockey ihre Qualitäten gegen die Mannschaft aus Japan unter Beweis stellen. Das deutsche Team kontrollierte das Spiel von Beginn an und lies den Japanerinnen kaum Verschnaufpausen. Zwei Tage zuvor hatten sie trotz eines harten Kampfes gegen Team Schweden eine Niederlage mit 1:4 erlitten. Von diesen anfänglichen Startschwierigkeiten war am Samstag nichts zu spüren, auf dem Eis zeigten die Frauen ihre ganzen Qualitäten und überraschten selbst ihren Trainer Jeff MacLeod. Das Spiel endete mit einem klaren 5:2-Sieg und sicherte dem Team wichtige Punkte in der Vorrunde.
Sonntag, 8. Februar: Das Highlight – Abfahrtslauf und 4×6-Kilometer-Mixed-Staffel
Die Wetterbedingungen waren traumhaft, als am Sonntag um 11.30 Uhr die Abfahrt der Frauen startete. Kira Widle-Winkelmann und Emma Aicher als deutsche Abfahrtsspezialisten hatten Chancen auf einen Podestplatz. Emma Aicher mit leichter Rücklage bei den ersten beiden Sprüngen konnte bei 120 km/h im Zwischenstück wieder Zeit gegenüber der US-Amerikanerin Breezy Johnson gutmachen. Durch leichte Ungenauigkeiten in den letzten Abschnitten des Laufs unterlag sie am Ende leider Johnson mit +0.04 Sekunden und musste sich mit dem zweiten Platz geschlagen geben. Für Aicher dennoch ein überragender Erfolg und die erste Medaille dieser olympischen Winterspiele für das deutsche Team. Kira Widle-Winkelmann konnte sich gegen die starke Konkurrenz nicht ganz so gut behaupten und sicherte sich am Ende einen guten achten Platz.
Schwerer Sturz von amerikanischer Favoritin
Überschattet wurde das Event von dem schweren Sturz der Ausnahme-Skifahrerin Lindsey Vonn. Die 41-Jährige hatte sich nach langer Verletzungspause mit überragenden Leistungen in der vergangenen Skisaison ein Comeback in die Elite des Ski Alpin erkämpft. Trotz Kreuzbandriss startete sie als eine der Favoritinnen beim Abfahrtslauf. Nur 13 Sekunden nach dem Start blieb sie an einem Tor hängen, verlor die Kontrolle über ihre Ski, stürzte und brach sich den linken Oberschenkel. Sie musste mit dem Helikopter abtransportiert werden – das tragische Ende einer sonst großartigen Wettkampflaufbahn.
Scharfer Schuss am Antholzer See
Am Nachmittag wurde es bei der 4×6-Kilometer-Mixed-Staffel spannend. Favoriten waren die Teams aus Schweden, Frankreich, Norwegen, Italien und Deutschland –starke Konkurrenz für die deutsche Mannschaft. Nach der 2-km-Runde das erste Schießen. Ruhiger Finger und schneller Schuss, die Markenzeichen von Justus Strelow, dem deutschen Läufer, der die Konkurrenz direkt von Anfang an unter Druck setzen sollte. Er traf im Liegen-Schießen vor allen anderen die fünf Scheiben und auch das zweite Schießen lief fehlerfrei. Beim ersten Wechsel hatte das deutsche Team rund 13 Sekunden Rückstand auf den Läufer aus Norwegen. Philipp Nawrath leistete sich im Liegen keine Fehler und konnte sich dann mit Norwegen und Italien von den französischen Läufern etwas absetzen. Beim zweiten Schießen auch eine fehlerfreie Leistung und damit dann beim Wechsel Platz zwei.
Doch die Konkurrenz war stark und die Französin Lou Jeanmonnot war auf der Jagd nach Vanessa Voigt. Die Deutsche blieb beim Schießen fehlerfrei, musste ihre Spitzenposition gegenüber der laufstarken Französin abgeben. Beim Wechsel lag das deutsche Team mit der startenden Franziska Preuss auf Platz drei. Das Schießen im Liegen lief, wie schon bei den vorherigen Läufern, ohne Nachlader ab. Beim Laufen zeigten alle Biathletinnen gleiche Stärke, es kam auf das letzte Schießen an. Das große Drama – Franziska Preuss verfehlte mehrfach die Scheiben und musste eine Strafrunde laufen. Am Ende waren die Franzosen uneinholbar und Deutschland gewann mit einem unglaublich starken Team einen verdienten dritten Platz.
Montag, 9. Februar: Skispringen Normalschanze Männer
Das Highlight des Montags war das Skispringen am Abend der Männer. Unter Flutlicht und vor rund 5.000 Zuschauern waren die Männer bereit, mehr als 100 Meter auf der Normalschanze zu fliegen. Andreas Wellinger, Pius Paschke, Felix Hoffmann und Philipp Raimund waren angetreten, um für Deutschland eine Medaille zu holen. Vor allem in Andreas Wellinger, dem Olympiasieger von 2018, wurden große Hoffnungen gesetzt. Und zunächst schien sich diese Hoffnung auf einen Medaillenplatz zu bestätigen: Nach dem ersten Durchgang landete Wellinger auf Platz 2. Felix Hoffmann war auch gut geflogen, hatte aber mit einem leichten Straucheln in der Landung zu kämpfen und landete auf dem achten Platz.
Aber dann kam Philipp Raimund. Der 25-jährige wurde an diesem Abend zum Überflieger. Im ersten Lauf erreichte er eine Weite von 102 Metern und 135,6 Punkte. Im zweiten Durchgang dann volle Konzentration, so fokussiert hatte man den Deutschen schon lange nicht mehr auf der Schanze gesehen. Beim Absprung knapp 86 km/h schnell, machte Raimund im Flug eine ausgezeichnete Figur und erreichte eine Weite von 106,5 Metern. Die Landung war sicher und wurde von den Wettkampfrichtern mit Bestnoten bewertet. Somit sicherte sich Philipp Raimund letztlich die nächste Goldmedaille für Deutschland mit insgesamt 274,1 Punkten. Seine deutschen Mitstreiter erreichten die Platz 13 (Felix Hoffmann), Platz 17 (Andreas Wellinger) und Platz 23 (Pius Paschke).
Dienstag, 10. Februar: Ski Alpin Team Kombination
Der Dienstag stand wieder ganz im Zeichen des Ski Alpin Sports. Um 14 Uhr startete das deutsche Team der Frauen mit Kira Weidle-Winkelmann und Emma Aicher in der Kategorie der Team-Kombination. Und das Wetter war im Startbereich gut, bei leichtem Sonnenschein und weitegehend klarer Sicht startete Weidle-Winkelmann ihren Abfahrtslauf. Im Mittelteil der Abfahrt erreichte sie bis zu 130 km/h und Sprungweiten von über 30 Metern. Zum Ende des Laufs verschlechterte sich die Sicht und durch leichte Unsicherheiten schließlich auch die Abfahrtszeit. So beendete Kira Weidle-Winkelmann ihren Lauf auf dem fünften Platz und es war an Emma Aicher beim Slalom Boden gut zu machen. Und Emma Aicher lieferte ab! Obwohl sie kein Slalom-Training vor dem Lauf gemacht hatte, fuhr sie absolut fehlerfrei und sicherte den beiden Athletinnen mit einem überragenden Lauf den zweiten Platz und damit die Silbermedaille.
Mittwoch, 11. Februar: Rennrodeln Doppel Frauen
Highlight des Mittwochs war im Rennrodeln das Frauen-Doppel mit Dajana Eitberger und Magdalena Matschina. Die Italienerinnen hatten natürlich auf ihrer eigenen Bahn Heimvorteil, Marion Oberhofer und Andrea Vötter legten eine sehr gute Zeit vor, die es vom deutschen Team zu schlagen galt. Beim ersten Lauf leistete sich das deutsche Team minimale Fehler beim Start, eine leichte Berührung der Bande kostete wertvolle Zeit, die sie über den Lauf der Strecke nicht mehr herausfahren konnten. Es kam also alles auf den zweiten Lauf an. Nach einem perfekten Start und einem Zeitvorsprung, ein Wackeln in Kurve drei. Aber davon ließen sich die beiden Top-Athletinnen nicht aus der Ruhe bringen. Mit voller Konzentration fuhren sie durch den Eiskanal und konnten ihren Vorsprung bis ins Ziel halten. Zu diesem Punkt war eine Medaille sicher. Gold oder Silber? Das war hier die Frage und es kam auf den letzten Lauf der Italienerinnen an. Und die waren leider gut, sehr gut. Ganz souverän machten sie auf ihrer Hausstrecke Zehntel gut und holten den ersten Platz. Damit endete dieser Wettkampf für Deutschland und das Rennrodel-Team mit der Silbermedaille.
Donnerstag, 12. Februar: Rennrodeln Team Staffel
Wieder Eiskanal, diesmal Team Staffel. Julia Taubitz und Max Langenhahn jeweils im Einsitzer, Tobias Wendl und Tobias Arlt sowie Dajana Eitberger und Magdalena Matschina jeweils im Doppelsitzer war das Startteam. Die Erwartungen waren riesig. Noch nie hatte ein deutsches Team den Team-Wettbewerb verloren, immer nur Gold wurde geholt. Und Julia Taubitz legte in ihrem Lauf gut vor, keine Probleme auf der Strecke. Der Wechsel lief ausgezeichnet. Zur Information: Die Athleten müssen im Ziel eine Scheibe anschlagen, um den Team-Mitgliedern im Start zu signalisieren, dass sie starten können. Die beiden Tobis legten einen Traumstart hin und konnten den Vorsprung von Julia Taubitz noch weiter ausbauen. Max Langenhahn hatte also etwas Puffer für seine Fahrt. Nicht nur der Kanal eisig – auch die Performance von Max: eiskalt. Das Abschlagen ohne Probleme und dann noch die Fahrt der beiden Silbermedaillen-Gewinnerinnen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina. Routiniert fuhren sie ihren Lauf, kein Wackeln, keine Fehler. Im Ziel hatten sie einen überragenden Vorsprung und damit ein weiteres Gold für Deutschland und einen gelungenen Abschluss für die Rennrodler und Rennrodlerinnen bei diesen olympischen Spielen.
Was die kommenden Tage interessant wird
Freitag, 13. Februar: Langlauf 10 km Intervallstart Freistil
Am Freitag können Florian Notz und Janosch Brugger im 10 km Intervallstart Freistil der Männer zeigen, ob sie das Zeug zu einer Medaille haben. Die Chancen auf eine Podestplatzierung stehen bei der starken Konkurrenz nicht allzu hoch. Es dürfte aber ein spannendes Event werden, der Start ist um 11.45 Uhr in Tesero.
Samstag, 14. Februar: Eishockey Viertelfinale Frauen & Skispringen Großschanze Männer
Die beiden interessanten Events aus deutscher Sicht sind das Skispringen auf der Großschanze der Männer und das Eishockey Viertelfinale der Frauen. Nach dem erfolgreichen Start der deutschen Eishockey-Frauen geht es am Samstagnachmittag gegen die starke Eishockey Mannschaft aus Kanada. Es wird sich zeigen, ob die Frauen genug Energie haben, um einen Sieg gegen die Nation einzuholen, deren Nationalsport Eishockey ist. Los geht es um 16.40 Uhr.
Etwas später am Abend wird es auf der Großschanze beim Skispringen spannend. Philipp Raimund kann nach seinem Olympiasieg auf der Normalschanze beweisen, ob er auch das Zeug für die weiten Flüge hat. Beginn der Endrunde ist kurz vor 20 Uhr.
Sonntag, 15. Februar Eishockey Deutschland – USA
Am Sonntagabend ist Anstoß für das Spiel der Eishockey-Männer Deutschland gegen die Vereinigten Staaten. Gerade an die deutschen NHL-Stars Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers und Tim Stützle von den Ottowa Senators sind hohe Erwartungen geknüpft. Im ersten Spiel der Vorrunde gegen das Team aus Dänemark machten beide Punkte. Es wird sich zeigen, ob sie ihre Stärken mit dem Rest der Mannschaft gegen das eishockeystarke Team aus den USA ausspielen können. Anstoß ist um 21.10 Uhr in der Arena Milano Santagiulia.
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